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So richten Sie den Remote-Desktop-Zugriff unter Windows 10 & 11 ein

GoDesk Editorial Team6 Min. Lesezeit
So richten Sie den Remote-Desktop-Zugriff unter Windows 10 & 11 ein

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Aktivieren des Remote-Desktops unter Windows 10 und 11 — einschließlich der integrierten RDP-Option und Alternativen von Drittanbietern für Windows Home-Benutzer.

Windows bietet seit Jahren eine integrierte Remote-Desktop-Funktionalität an, aber es gibt eine Einschränkung: Sie ist nur in den Editionen Windows Pro und Enterprise verfügbar. Wenn Sie Windows Home verwenden — was die meisten Verbraucher-PCs geliefert bekommen — ist die integrierte Remote-Desktop-Funktion deaktiviert. Diese Anleitung behandelt sowohl den nativen Einrichtungsprozess als auch die verfügbaren Alternativen für Benutzer der Home-Edition.
Schritt 1: Überprüfen Sie Ihre Windows-Edition. Öffnen Sie die Einstellungen, gehen Sie zu System und dann zu Über. Unter "Windows-Spezifikationen" suchen Sie das Feld Edition. Wenn dort "Windows 10 Pro", "Windows 11 Pro" oder "Enterprise" steht, können Sie den integrierten Remote-Desktop verwenden. Wenn "Home" angezeigt wird, überspringen Sie den Abschnitt zu den Alternativen von Drittanbietern.
Schritt 2: Aktivieren Sie den Remote-Desktop. Öffnen Sie die Einstellungen, navigieren Sie zu System und dann zu Remote-Desktop. Schalten Sie den Schalter auf "Ein." Windows warnt Sie, dass das Aktivieren des Remote-Desktops anderen Computern die Verbindung ermöglicht — bestätigen Sie die Änderung. Beachten Sie den PC-Namen, der auf diesem Bildschirm angezeigt wird; Sie benötigen ihn, um eine Verbindung herzustellen. Stellen Sie sicher, dass "Netzwerkniveau-Authentifizierung" (NLA) aktiviert ist — dies fügt eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzu, indem eine Authentifizierung erforderlich ist, bevor eine Sitzung hergestellt wird.
Schritt 3: Konfigurieren Sie Ihre Firewall. Die Windows-Firewall sollte automatisch Regeln für den Remote-Desktop erstellen, wenn Sie ihn aktivieren. Um dies zu überprüfen, öffnen Sie die Windows Defender-Firewall, klicken Sie auf "Eine App über die Firewall zulassen" und bestätigen Sie, dass "Remote-Desktop" für sowohl private als auch öffentliche Netzwerke aktiviert ist. Wenn Sie von außerhalb Ihres lokalen Netzwerks eine Verbindung herstellen, müssen Sie auch die Portweiterleitung auf Ihrem Router für den Port 3389 konfigurieren — dies birgt jedoch Sicherheitsrisiken und wird allgemein nicht empfohlen, es sei denn, Sie verwenden ein VPN.
Schritt 4: Benutzerkonten erstellen und verwalten. Standardmäßig können nur Konten mit Administratorrechten über den Remote-Desktop eine Verbindung herstellen. Um Standardbenutzer hinzuzufügen, gehen Sie zu Einstellungen, dann zu System, dann zu Remote-Desktop und klicken Sie auf "Benutzer auswählen, die remote auf diesen PC zugreifen können." Fügen Sie alle Konten hinzu, die Remote-Zugriff benötigen. Verwenden Sie für jedes Konto mit aktiviertem Remote-Zugriff starke, einzigartige Passwörter.
Für Windows Home-Edition-Benutzer ist der integrierte RDP-Host nicht verfügbar — aber Drittanbieter-Tools schließen die Lücke nahtlos. GoDeskFlow funktioniert auf allen Windows-Editionen, einschließlich Home, und erfordert keine manuelle Firewall- oder Routerkonfiguration. Laden Sie einfach GoDeskFlow herunter und installieren Sie es, und es kümmert sich automatisch über sein Relay-Netzwerk über Port 443 um die Verbindung. Sie erhalten den gleichen Dateiübertrag, die Zwischenablagesynchronisierung und Unterstützung für Multi-Monitor-Setups, unabhängig von Ihrer Windows-Edition. Für einen umfassenderen Überblick über Ihre Optionen siehe unser Leitfaden zu kostenloser Remote-Desktop-Software.
Sicherheitstipps für jede Windows-Remotezugriffsinstallation: Halten Sie Windows stets mit den neuesten Sicherheitspatches aktuell. Verwenden Sie starke Passwörter und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, wo unterstützt. Deaktivieren Sie den Remote-Desktop, wenn Sie ihn nicht aktiv verwenden. Erwägen Sie zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie IP-Whitelistung, wenn Ihr Tool dies unterstützt. Und wenn Sie von außerhalb Ihres Netzwerks auf Ihren PC zugreifen, ziehen Sie ein dediziertes Remote-Desktop-Tool mit eingebauter Verschlüsselung vor, anstatt den RDP-Port 3389 direkt ins Internet zu exponieren — dieser Port ist häufig Ziel von Brute-Force-Angriffen.